Originaltitel: THE FLINTSTONES IN VIVA ROCK VEGAS

USA 2000, 91 min
Verleih: UIP

Genre: Kinderfilm, Comicverfilmung

Darsteller: Mark Addy, Stephen Baldwin, Joan Collins, Kristen Johnston

Regie: Brian Levant

Kinostart: 08.06.00

Noch keine Bewertung

Die Flintstones in Viva Rock Vegas

Wie Fred zu seiner Wilma kam

1994 adaptierte Regisseur Brian Levant erstmals die populäre TV-Serie um die weltberühmte Steinzeit-Familie Feuerstein und nun wagt er sich mit einer neuen Besetzung an ein Sequel. John

Goodman und Rick Moranis werden respektive mit Mark Addy (GANZ ODER GAR NICHT) und Stephen Baldwin ersetzt, wobei letzterer eine nahezu perfekte Version des mental milde unterentwickelten Barney Geröllheimer abgibt.

Statt dort anzuknüpfen, wo sich letztes Mal in den Sand gesetzt wurde, springt die Story dieses Mal beherzt in die Vergangenheit und schildert mit kindlich-unbeschwerter Albernheit, wie Fred und Barney ihre reizenden Gattinnen kennenlernen.

Die beiden Steinzeitcasanovas haben gerade ihren Abschluß an der Bronto-Akademie gemacht, einen Job im Steinbruch haben sie schon in der Tasche und zu ihrem Glück fehlt ihnen lediglich weiblicher Anhang. Den treffen sie in Gestalt von Wilma und Betty, die beide im lokalen Hamburgerschuppen arbeiten. Das Diner leuchtet in kunterbunten Pastellfarben und ist ein Meisterwerk in kitschiger Styroporkunst (sämtliche Vegas-Bauten inklusive).

Wilma ist aus ihrem Haus mit viel Kies ausgerissen und wird von dem reichen Schnösel Chip Rockefeller umgarnt, der sie alle mit Hintergedanken in sein Casino in Rock Vegas einlädt. Fred tappt prompt in die Falle. Doch ein Feuerstein läßt sich so schnell nicht unterkriegen. Niedlichkeitsfavorit ist wie gewöhnlich der computergenerierte Haussaurier Dino, der Fred auf Schritt und Tritt mit seiner feucht-nassen Zuneigung überschüttet.

Kleine Kids werden sich angesichts der leicht nachzuvollziehenden Story, der farbenfrohen Szenerie und des harmlosen Humors ordentlich unterhalten fühlen.

[ Cinebiz ]