D 2009, 148 min
FSK 12
Verleih: Constantin
Genre: Literaturverfilmung, Historie
Darsteller: Johanna Wokalek, David Wenham
Regie: Sönke Wortmann
Kinostart: 22.10.09
Adaption des Weltbestsellers um eine Frau als Oberhaupt der katholischen Kirche.
[ 23.10.09, 13:19:18 – Silke ]
Die Päpstin für die Leinwand als Adaption zum Weltbestseller wird einige Fans in die Kinosäle rufen, ist man doch gespannt, wie die Umsetzung gelungen ist.
Nach über 2,5 Stunden ist klar, dass die historischen Gewänder, Kulissen und Nachstellungen keine Wünsche übriglassen. Trotzdem treibt die erzählte Story selber keine großen Gefühlsregungen in die Herzen und Köpfe der Kinobesucher. Sie erzählt, setzt Fakten an Fakten und weicht kaum vom Wege ab. Die Dialoge wirken teilweise aufgesetzt. Mimik und Gestik sagen wenig über die einzelnen Gefühle. Auch Johanna überzeugt nicht wirklich in der Rolle des Johannes, nicht nur weil sie ohne Zweifel immer als Frau erkennbar ist sondern weil sie durch ihre permanente Zurückhaltung eingeschüchtert wirkt.
John Goodmans Verkörperung des Papstes bringt Humor in die Geschichte, aber ist sie deswegen besser? Bis zu diesem Moment ist der Film an Ernsthaftigkeit kaum zu überbieten und dann? Manche werden sagen: Endlich mal eine Abwechslung und haben sicher recht damit.
Insgesamt schafft es der Film nicht ein einheitliches Bild zu bilden. Es setzt Dinge zusammen ohne sie zu verbinden. Höhepunkte hat er nur wenige zu bieten.
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