Der dokufiktionale Spielfilm HAUST erzählt in kammerspielartigen Inszenierungen von alltäglichen Ritualen, verwirrten Gesten, flüchtigen Berührungen und von Zukunftsangst. Die Protagonisten sind Ende 20 und leben zusammen in einer Wohngemeinschaft. Alle haben ein geisteswissenschaftliches oder künstlerisches Studium abgeschlossen, halten sich aber mit schlecht bezahlten Jobs im Kultur- und Dienstleistungsbereich über Wasser. Irgendwann taucht ein arbeitsloser Freund in der WG auf.
In blaugrünem Neonlicht, zwischen gemusterten Bettdecken und schmutziger Wäsche umkreisen sich die vier Darsteller, sie driften nach und nach in einen Zustand, in dem sich ihre Indifferenz gegeneinander richtet.
D 2010, 70 min
Genre: Drama, Dokumentation
Darsteller: Inka Meißner, Till Megerle, Hans-Christian Lotz
Regie: Loretta Fahrenholz
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