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Rom, offene Stadt

Rom 1944: Die Stadt ist von deutschen Truppen besetzt. Um Manfredi hat sich eine Widerstandsgruppe gebildet, die illegale Druckerzeugnisse herstellt, Verfolgte versteckt und auf eine baldige Befreiung hinarbeitet.

Der Film wurde auf den Straßen Roms gedreht. Die einzelnen Episoden wirken roh und unbearbeitet, frei von dramaturgischer Gestaltung und erlangen so höchste Überzeugungskraft. Außer Anna Magnani und Aldo Fabrizi waren nur Laienschauspieler im Einsatz, die ihre Erfahrungen mit den deutschen Besatzern darstellen. Durch ihr Spiel gewinnt der Film halbdokumentarischen Charakter. Laienschauspieler, Authentizität und die Darstellung schockierender Ereignisse wie der Folterungen werden duch Rossellinis Arbeit zu Merkmalen des Neorealismus , dessen höchster Wert die naturalistische Abbildung der Wirklichkeit ist.

Originaltitel: ROMA, CITTÀ APERTA

I 1945, 100 min
Verleih: Neue Visionen

Genre: Drama, Polit

Darsteller: Aldo Fabrizi, Anna Magnani, Marcello Pagliero

Stab:
Regie: Roberto Rosellini
Drehbuch: Federico Fellini

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