Originaltitel: THE MAN WHO FELL TO EARTH

GB 1975, 138 min
Label: StudioCanal

Genre: Science Fiction

Darsteller: David Bowie, Candy Clark

Regie: Nicolas Roeg

Der Mann, der vom Himmel fiel

Eigenwillig ist an diesem Film eigentlich alles. Die „Landung“ des Außerirdischen Thomas Newton sieht aus wie von der Schulkino-AG gebastelt, das Sounddesign balanciert zwischen sphärisch und dissonant, und David Bowie mit seinen roten Haaren, dem dürren Heroinleib und diesem typischen Blick ist ohnehin der personifizierte Alien, womit Bowie die Idealbesetzung darstellt, auch wenn er mehr Type als guter Schauspieler ist. Nicht gekommen, um zu bleiben, sondern um Geld zu sammeln, mit dem Tommy seinen trockenen Planeten mit Wasser versorgen will, Energieübertragung ist das Zauberwort. Der telepathisch begabte Sonderling gründet ein Firmennetzwerk und wird neben einer Liebelei den Menschen bald von seiner ganz häßlichen Seite kennenlernen.

Kinoexot Nicolas Roeg befand sich in der Hochphase seines Schaffens und ließ sich nicht vom Erwartungsdruck korrumpieren. So schuf er mit dem psychedelischen Sci-Fi-Stück eher einen filmischen Essay als klassisches Kino, griff inhaltlich auf Kommendes voraus, was soziale Verrohung und technischen Schnickschnack angeht. Es ist eine im besten Sinne naive Geschichte, die unserer Abgeschiedenheit und Primitivität den Spiegel vorhält.

[ Michael Eckhardt ] Michael mag Filme, denen man das schlagende Herz seiner Macher auch ansieht. Daher sind unter den Filmemachern seine Favoriten Pedro Almodóvar, Xavier Dolan, François Ozon, Patrice Leconte, Luis Buñuel, John Waters, François Truffaut, Pier Paolo Pasolini, Ingmar Bergman. Er mag aber auch Woody Allen, Michael Haneke, Hans Christian Schmid, Larry Clark, Gus Van Sant, Andreas Dresen, Tim Burton und Claude Chabrol ...
Bei den Darstellern stehen ganz weit oben in Michaels Gunst: Romy Schneider, Julianne Moore, Penélope Cruz, Gerard Depardieu, Kate Winslet, Jean Gabin, Valeria Bruni-Tedeschi, Vincent Cassel, Margherita Buy, Catherine Deneuve, Isabelle Huppert ...
Eine große Leidenschaft hat Michael außerdem und ganz allgemein für den französischen Film.

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