Originaltitel: GLUE

Argentinien/GB 2006, 110 min
Label: Salzgeber

Genre: Erwachsenwerden, Schwul-Lesbisch, Musik

Darsteller: Nahuel Pérez Biscayart, Inés Efron

Regie: Alexis dos Santos

Glue

Der Weg ist das Ziel. Endlich Sex in diesem Sommer! Keine schlechte Devise, die sich der 15jährige Lucas in die Blutbahn empfiehlt. Mit der Umsetzung dauert es naturgemäß ein wenig, wir sind in der argentinischen Pampa. Lucas lebt in einer wackligen Familie, sein oft abwesender Vater ist laut Mama ein Mensch, der eben Fehler macht, für Lucas ist die Sache eindeutiger: Vater ist ein Arsch. Überhaupt hat er das Gefühl, daß man trotz Eltern Waise sein kann. GLUE erzählt aber nicht nur vom Hobbypunkmusiker Lucas, sondern auch von seinem besten Freund, der auf den nährreichen Namen Nacho hört und von der spangetragenden Andrea. Und zu dritt lassen sich in diesem Alter die schönsten Dinge gemeinsam testen: kiffen, knutschen, fummeln.

Trotz der lichtdurchfluteten Bilder wirkt an diesem Film nichts überhöht, alles atmet Authentizität: die geerdeten Monologe, die eben anders klingen als die Kosmonautenträumereien beispielsweise in deutschen Teen-Filmen, die Raufereien der Jungs, das unsichere Schweigen, die Songs der Violent Femmes.

[ Michael Eckhardt ] Michael mag Filme, denen man das schlagende Herz seiner Macher auch ansieht. Daher sind unter den Filmemachern seine Favoriten Pedro Almodóvar, Xavier Dolan, François Ozon, Patrice Leconte, Luis Buñuel, John Waters, François Truffaut, Pier Paolo Pasolini, Ingmar Bergman. Er mag aber auch Woody Allen, Michael Haneke, Hans Christian Schmid, Larry Clark, Gus Van Sant, Andreas Dresen, Tim Burton und Claude Chabrol ...
Bei den Darstellern stehen ganz weit oben in Michaels Gunst: Romy Schneider, Julianne Moore, Penélope Cruz, Gerard Depardieu, Kate Winslet, Jean Gabin, Valeria Bruni-Tedeschi, Vincent Cassel, Margherita Buy, Catherine Deneuve, Isabelle Huppert ...
Eine große Leidenschaft hat Michael außerdem und ganz allgemein für den französischen Film.

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