Originaltitel: 102 DALMATIANS

USA 2000, 100 min
Verleih: Buena Vista

Genre: Komödie, Kinderfilm

Darsteller: Glenn Close, Gérard Depardieu, Alice Evans

Regie: Kevin Lima

Kinostart: 08.02.01

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102 Dalmatiner

Fortsetzung des Hundespaßes

Über vier Jahre sind vergangen, das Biest Cruella De Vil scheint geheilt und in ihrer plötzlichen Hundeliebe unübertrefflich. Nach einer langen Therapie in einem Forschungszentrum für Tiere wird sie wieder in die Freiheit entlassen. Alles ist gut, sie geht regelmäßig zu ihrer Bewährungshelferin Chloe, kauft sogar ein Tierheim und wird als DIE Tierschützerin Londons gefeiert. Doch dann vernichtet ein Glockenschlag von Big Ben die guten Erfolge der Therapie, und Cruella ist wieder ganz die alte: die böse, krallige, Hunde hassende Hexe, wie wir sie kennen. Da kommt ihr doch sofort der Entwurf ihrer Kreation aus Dalmatinerpelzen wieder in den mörderischen Sinn. Diesem Mantel fehlt zur Perfektion noch ein kleines Kapüzchen, weshalb es diesmal ein Dalmatinerbaby mehr sein muß. Der französische Pelzdesigner Jean Pierre Le Pelt steht ihr zur galligen Seite...

Regisseur Kevin Lima bringt mit seinem Liveaction-Filmdebüt nach dem Animationsfilm TARZAN viel Hundespaß für die ganze Familie ins Kino. Faszinierend neben den großartigen Hundedressuren sind einmal mehr die Kostüme von Glenn Close, die wieder mit spürbar großer Leidenschaft das Aas Cruella spielt. Die obligatorische Liebesgeschichte - diesmal zwischen Chloe und dem Tierheimbesitzer Kevin - ist noch kitschiger als die im ersten Teil. Ganz reizend wird es beim ersten Rendezvous in einem Restaurant, wobei synchron im Gegenschnitt die gleiche Szene im SUSI UND STROLCH-Video abläuft.

Gérard Depardieu als Jean Pierre Le Pelt mit kurzer, gebürsteter Blondhaargelfrisur und der sprechende Papagei, der sich für einen Rottweiler hält, sind für unzählige Lacher verantwortlich. Für Kurzweiligkeit ist in diesem zuweilen etwas sehr albern, beinahe slapstickhaft geratenen Sequel auf jeden Fall gesorgt.

[ Sven Schulzensohn ]

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