Kino in Leipzig: Aktuelle News und Tipps zum Kinoprogramm

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[ 22.01.2022 ] the king’s man: the beginning hat das regina am 24.1. als of im programm

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[ 21.01.2022 ] nach in liebe lassen folgt am 23.1. in der passage eine digitale podiumsdiskussion mit experten aus hospiz, pflege- und palliativverbänden

drei helden und ein pferd auf dem thron machen am 23.1. im russischen original cineplex und cineStar unsicher

live aus dem bolschoi wird am 23.1. „jewels“ in cineplex und cineStar übertragen

am 23.1. präsentiert das regina house of gucci wieder als of

in der of spielt das regina am 23.1. spencer

lieber thomas heißt am 23.1. der sonntagsfilm um 5 im regina

lieber thomas und familie brasch verbindet die schaubühen am 23.1. zum double feature

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Zum Februar-PLAYER

[ 20.01.2022 ] Sie sind Fan der Filme von Paul Thomas Anderson und sind nun gespannt, ob die Presse zu recht so begeistert ist ob seines neuen Werks LICORICE PIZZA? Als Anhänger großen Erzählkinos freuen Sie sich schon auf Kenneth Branaghs BELFAST? Sie haben bereits viel Gutes über den Filmpreis-Abräumer DRIVE MY CAR gehört, interessieren sich generell für das asiatische Kino, weshalb Sie besonders auf den ziemlich genialen Film ARE YOU LONESOME TONIGHT? gespannt sind? Und Sie sind neugierig, wie sich Will Smith als KING RICHARD macht und die immer große Corinna Harfouch in DAS MÄDCHEN MIT DEN GOLDENEN HÄNDEN? Wenn Sie darüber hinaus wissen wollen, was die Leipziger Kinos in den nächsten fünf Wochen zu bieten haben, dann sollten Sie sich den Februar-PLAYER schnappen, der ab Mittwoch wieder überall dort ausliegt, wo es schön ist ...

Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 19.01.2022 ] am 21.1. ist im regina spider-man: no way home wieder als of zu sehen, am 22.1. zieht das cineplex nach

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[ 18.01.2022 ] in der kinowoche ab 20.1. läuft spider-man: no way home im cineStar täglich auch als of

das cineplex offeriert am 20.1. the french dispatch als of

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[ 17.01.2022 ] erneut ist am 19.1. im cineStar spider-man: no way home als of am start

matrix resurrections offeriert das cineplex am 19.1. in der of

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[ 16.01.2022 ] am 18.1. bittet das cineplex zu house of gucci in der of

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[ 15.01.2022 ] in der of läuft am 17.1. in cineplex und regina spider-man: no way home

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[ 14.01.2022 ] the world champion treffen wir am 16.1. in cineplex und cineStar im russischen original

scream gruselt am 16.1. im cineStar als of

am 16.1. präsentiert das regina house of gucci als of

das cineplex hat am 16.1. the king’s man: the beginning als of im programm

previews von sing – die show deines lebens erfreuen am 16.1. familien in cineplex, cineStar, regina und schauburg

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[ 13.01.2022 ] im cineplex wird die west side story am 15.+16.1. als of geträllert

die neue scream-fortsetzung erleben fans am 15.1. im cineplex als of

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Zeichen und Anreiz

[ 13.01.2022 ] Die gute Nachricht ist, daß endlich auch in Sachsen die Kinos wieder öffnen dürfen. Und auch die Leipziger Kinomacher freuen sich auf die Wiederaufnahme ihrer Arbeit und das – hoffentlich – zahlenmäßig stark eintreffende Publikum. Bereits ab morgen geht in Cineplex, CineStar, Luru, Regina und Schauburg der Vorhang wieder auf, Passage, Kinobar, Schaubühne und Cineding folgen in Kürze. Die schlechte Nachricht betrifft die Rahmenbedingungen, da 2G+ eben ein zwar impfskeptisches, dabei kerngesundes und ganz sicher test-williges Publikum gezielt ausgrenzt. Die Betreiber trifft keine Schuld, dieser Akt neuerlicher Gängelei gedieh auf dem Boden, der nun schon seit fast zwei Jahren teils irrsinnige Maßnahmenblüten blühen ließ: dem der politischen Willkür.

Eine Kollegin der „Tagesthemen“ fragte Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin, berechtigterweise nach der Sinnhaftigkeit von 2G+, wo doch Kinobesucher mit Auffrischungsimpfung sich ebenfalls infizieren und das Virus weitertragen könnten, insofern Testen für alle (!) konsequenter gewesen wäre. Daraufhin antwortete Giffey im Tarnduktus kleinkindhafter Naivität und letztlich eben doch wieder mit dieser reichlich belehrenden Sorgenstimme einer gestrengen Pionierleiterin: „Es gehe darum, ein Zeichen zu setzen. Und einen Anreiz zu schaffen.“ Jennifer Wilton, die Chefredakteurin der „Welt“, schlußfolgerte richtig: „Die Selbstverständlichkeit, mit der Giffey Einschränkungen der Grundrechte nicht mit medizinischer Notwendigkeit, sondern, nun ja, Fürsorge oder Moral begründet, ist erschreckend. Für einige Menschen hat das existentielle Folgen. Für alle aber ist es eine Niederlage der Freiheit.“ Womit erst einmal alles gesagt ist zu diesem Thema.

Ein kurzer Einblick in die Planungen der PLAYER-Redaktion sei an dieser Stelle noch erlaubt: Die ersten Spieltermine sind bereits im www.playerweb.de, was kontinuierlich wieder zu bekannter Form ergänzt wird, das Wochenplakat und das Februar-Magazin erscheinen pünktlich zur Kinostartwoche vom 27. Januar!

Denen es möglich ist, wünscht gute Unterhaltung im Kino
[ Michael Eckhardt ]

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[ 12.01.2022 ] spider-man: no way home zeigt der cineStar am 14.+15.1. in der of, am 15.1. zieht das cineplex mit

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Der Vorhang zu und alle Fragen offen ...

[ 06.01.2022 ] meinte schon Brecht, und ja, die Kinos in Sachsen bleiben zu. Leider! Ich möchte trotzdem nicht versäumen, unseren Lesern, meinen Autoren sowie Kino- und Verleihpartnern an dieser Stelle noch ein gutes, in jedem Fall besseres Jahr zu wünschen. Auch wenn der Anfang bitter ist, denn das neue Jahr geht leider so los, wie das alte schloß.

Und was für ein Jahr liegt dabei hinter uns. Ein Jahr, das wohl bei allen von uns Spuren hinterlassen hat. Parallelwelten sind entstanden oder haben sich in ihrer Grabenhaftigkeit einfach vertieft, Nachbarn wurden einander suspekt, artistisch bisher unauffällige Menschen begannen urplötzlich mit der Inzidenz-Jonglage, die Kinos investierten einmal mehr brav in versprochene Planungssicherheit, nicht wenige wagemutige Verleiher versenkten ihre Werbebudgets schon wieder ins Nirgendwo, hingegen Virologen und Pharmaunternehmen der Politik munter das Fahrtenbuch diktierten. Kritische Stimmen wurden der gesellschaftlichen Zersetzung verdächtigt, die guten alten Tanten Solidarität und Moral vor zwielichtige Karren gespannt, und selbst die Ankündigung, man ginge noch ein wenig spazieren, brachte einen umgehend in den Ruch des Subversiven. All das haben wir nun fast hinter uns, sagt der Optimist in mir. Aber wir haben wohl auch noch manches vor uns, Aufarbeitung wird dazugehören. Und hoffentlich mehr Sinn für die Lebenswirklichkeit, das sei vor allem einem Kanzler angetragen, der in einem ganz anderen, wesentlich schöneren Land zu leben scheint, in dem sich gottlob keine Spaltung erkennen läßt.

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat nun recht spontan beschlossen, den Kulturlockdown um eine Woche zu verlängern, die Verständnisvolleren unter uns bezeichnen dies als Auf-Sicht-Fahren, nüchterne Betrachter erkennen Planlosig- und Kurzsichtigkeit. Agiert das Virus nach Kalenderwochen, oder was soll bitte nach dem 16.1. anders sein? Es ist doch eher zu vermuten, daß Kretschmer mit dieser fahrigen Methodik eine Großzügigkeitsoffensive einleitet, indem er dann in Kürze den sächsischen Kinomachern das Geschäft wieder ermöglicht ... dann allerdings unter den Bedingungen von 2G+. Wir vom PLAYER bleiben dran, wir würden sehr gern ein Februar-Heft auf die Beine stellen ...

Kretschmer selbst nennt den Lockdown ja nicht Lockdown, weil dann Begehrlichkeiten wie im November 2020 bei den vom Berufsverbot Ereilten entstehen könnten, es ist aber nichts anderes als ein Lockdown, wenn man Kultureinrichtungen zwangsweise schließt. Kretschmer ist gemeinsam mit seinem bayerischen Buddy Söder im Rennen um den härtesten Hund eigentlich nie um markige Worte verlegen, nur seit November packt ihn das große Schweigen, wenn es darum geht, wie er außerhalb der Kinos diverse Dienstleister und im weiteren Sinne am Kinomarkt Beteiligte, die aufgrund zu niedriger Fixkosten durchs Überbrückungshilfe-Raster fallen, entschädigen will.

Ich persönlich zahle für meine bis eben noch recht erfolgreichen Unternehmen knapp 50% Steuern und weitere Abgaben fürs Gemeinwohl, von den restlichen 50% muß ich leben und auch noch vorsorgen. Wenn es aber mal wieder seit zwei Monaten keine Umsätze ergo keine Gewinne gibt, kann ich meinen Beitrag zur Solidargemeinschaft nicht leisten, leben kann ich eigentlich auch nicht, vorsorgen sowieso nicht, ich fall der Gesellschaft also jetzt und zukünftig zur Last. Kein schönes Gefühl, da möchte ich von unserem MP Lösungsvorschläge, weshalb ich ihm heute eine Mail dazu schrieb.

Lieber wäre ich jedoch ins Kino gegangen, meint
[ Michael Eckhardt ]

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