• Kinotipp der Woche

Glennkill: Ein Schafskrimi

Krimi, Komödie, Literaturverfilmung | Irland/GB/D/USA 2026 | Regie: Kyle Balda

Mordaufklärung mal anders.

Kino in Leipzig: Aktuelle News und Tipps zum Kinoprogramm

  • News

Sehnsucht nach Hannilein

[ 14.05.2026 ] Kürzlich las ich von einer weiteren Verfilmung eines weiteren Bestsellers von Hape Kerkeling. Was bis vor wenigen Jahren bei mir noch pure Freude auslöste, nahm ich nun eher mit einem Seufzen zur Kenntnis. Das hat weniger mit dem tatsächlichen Können des einstigen Vollblutkomikers zu tun, sondern mit einem Muster. Seinem Muster. Denn man kann die Uhr danach stellen – immer, wenn es gilt, ein neues Buch zu verkaufen, einen neuen Film zu bewerben, schlägt Kerkeling mit einem auf seinen mittlerweile recht prächtigen Leib geschnallten Bauchladen voller Gratismut auf, um sich über die Zustände des Landes oder ganz persönliche Diskriminierungserfahrungen auszubreiten.

Wenn er kürzlich im Rahmen seiner Promo-Auftritte für die Kinostarts von EXTRAWURST und HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK die zunehmende Feindseligkeit gegen Schwule in Deutschland oder Italien beklagte, dann hatte der aktuell omnipräsente Komiker im Prinzip recht damit, nur sollte er dann auch klar benennen, daß der Großteil homophober Gewalt in unserem Land vom migrantischen und eben nicht, wie er behauptet, „Nazi-Milieu“ ausgeht. Ehrlichkeit gehört zur Wahrheit. Daß Hape die AfD saudoof findet, geht in einer Demokratie doch völlig in Ordnung, daß er allerdings warnt, daß in Deutschland eine Demokratiegefährdung stattfindet und er dann das Verbot eben jener von ihm so verhaßten, aber noch immer demokratisch gewählten Partei als unerläßlich findet, zeigt beinahe schizophrene Züge.

Genau so, als Hape, der Friedenswillige, eine Lobrede im Rahmen der Verleihung der Josef-Neuberger-Medaille ausgerechnet auf die allen möglichen Schlachtfeldern gewiß nicht abgeneigte FDP-Frau Marie-Agnes-Strack-Zimmermann hielt und der Dame, die nur zu gern kritische Wähler bis zur Unmündigkeit anbrüllt, ein 1A-Zeugnis ausstellte und „ihr Engagement, ihre Arbeit, ihre Menschlichkeit und ihren Einsatz für eine offene und tolerante Gesellschaft" abfeierte.

Unangenehm fand ich auch im Zuge der Bewerbung von HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK wie Kerkeling freimütig das aktuelle Elend auf den Straßen des Landes und die Verrohung der Gesellschaft oder die Zunahme von Obdachlosigkeit beklagte – freundliche Empfehlung an die betuchte Frohnatur: weniger quatschen, dafür aktiv helfen und unterstützen. Nur verkauft sich derart leise eben kein einziges Kinoticket, kein neues Buch. Ich glaube ganz ehrlich, einem Typen wie Bully Herbig käme derartiger Lärm und solche Gefallsucht nicht in den Sinn, der macht einfach. Und bleibt witzig und belehrt nicht. Und ist auch nach Jahrzehnten noch gut in seinem Fach. Aber vielleicht vermisse ich auch einfach nur Hannilein ...

Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 14.05.2026 ] die regisseurin von innere emigranten ist am 16.5. in der passage zu gast

  • Ticker

[ 13.05.2026 ] das cineplex bittet vom 15.-17.5. wieder zu der teufel trägt prada 2 in ukrainischer fassung

zu „enhypen: immersion in cinemas“ bittet am 15.5. das cineplex

  • Ticker

[ 12.05.2026 ] in der kinowoche ab 14.5. spielt das cineplex glennkill: ein schafskrimi mehrfach in der of

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PLAYER Gewinnspiel vom 14.05.2026 bis 20.05.2026

Auch in dieser Woche gibt es etwas zu gewinnen:

In dieser Woche startet der Familienspaß MEINE FREUNDIN CONNI – ABENTEUER MIT KRANICH KLAUS in den Kinos. Gemeinsam mit Wild Bunch verlosen wir drei Packages – bestehend aus Fensterbildern, Ausmalbuch, Rätselbuch und dem Buch zum Film aus dem Carlsen-Verlag.

Zum Gewinnspiel »

Letzte Woche fragten wir nach dem Titel des Films, in dem die DER VERLORENE MANN-Schauspielerin Dagmar Manzel vor gut 20 Jahren neben der Kieslowski-Aktrice Grazyna Szapolowska zu sehen war. Richtig war NACHBARINNEN.

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Filmstart am 14.05.2026

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Andor Hirsch

Drama | Ungarn/GB/D/F 2025 | Regie: László Nemes

Drama über Verlust und Erinnerung.

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Ein Münchner im Himmel

Komödie, Fantasy | D 2026 | Regie: David Dietl

Komödie aus dem Jenseits.

  • Rezension
  • Kinotipp der Woche

Glennkill: Ein Schafskrimi

Krimi, Komödie, Literaturverfilmung | Irland/GB/D/USA 2026 | Regie: Kyle Balda

Mordaufklärung mal anders.

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Innere Emigranten

Dokumentation, Polit | D/F 2026 | Regie: Lena Karbe

Blick aufs heutige Leben in Rußland.

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Iron Maiden: Burning Ambition

Dokumentation, Musik | USA/GB 2026 | Regie: Malcolm Venville

Aus Londoner Pubs zur Weltspitze.

  • Rezension

Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus

Kinderfilm, Animation, Abenteuer | D 2026 | Regie: Dirk Hampel

Kinder auf Rettungsmission.

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Niñxs

Dokumentation | Mexiko/D 2025 | Regie: Kani Lapuerta

Doku über eigene Identität.

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Palästina 36

Drama, Historie, Polit | F/Katar/Palästina/Saudi-Arabien/GB/Jordanien 2025 | Regie: Annemarie Jacir

Untersuchung von Konfliktursachen.

  • Rezension

The Cowboy

Dokumentation, Biographie | D/USA 2025 | Regie: André Hörmann

Langzeitbegleitung eines jungen Mannes.

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Mehr

  • Ticker

[ 11.05.2026 ] am 13.5. weiß das luru: der tod kennt keine wiederkehr

zu der verlorene mann besuchen am 13.5. regisseur welf reinhart sowie das hauptdarstellerduo dagmar manzel und harald krassnitzer die passage

ein top gun-doppel präsentiert das cineplex am 13.5.

auf reisen geht’s am 13.5. im cineplex mit expedition niger – pures afrika

am 13.5. begleitet die kinobar segeljungs

  • Ticker

[ 10.05.2026 ] das cineplex bittet am 12.5. wieder zu der teufel trägt prada 2 in ukrainischer fassung

das regina präsentiert der teufel trägt prada 2 am 12.5. erneut in der of

mitgefühl beweist die passage nochmals am 12.5.

  • Ticker

[ 09.05.2026 ] das luru archive kombiniert am 11.5. die beiden umberto-lenzi-abenteuerfilme sandokan + im tempel der weißen elefanten

in der of ist am 11.5. im regina nürnberg am start

am 11.5. findet in der kinobar erneut ein tag ohne frauen statt

  • Ticker

[ 08.05.2026 ] die passage begrüßt am 10.5. den regisseur von niñxs

glennkill: ein schafskrimi gibt’s am 10.5. in cineplex und regina bei previews

meine freundin conni – abenteuer mit kranich klaus interessiert die kleinen am 10.5. im rahmen von previews in cineplex und passage

fans des strick-kinos treffen sich am 10.5. im cineplex zu der teufel trägt prada 2

das regina offeriert mortal kombat II am 10.5. als of

der sonntagsfilm um 5 verschickt am 10.5. im regina gelbe briefe

  • Ticker

[ 07.05.2026 ] als ukrainische fassung spielt am 9.5. das cineplex der teufel trägt prada 2

das regina bietet michael am 9.5. als strick-kino

zu rose zeigt die kinobar am 9.5. einen videomitschnitt der podiumsdiskussion von der leipzig-premiere am 27.04.2026

  • News

Müder Teufel

[ 07.05.2026 ] Ich wollte diesen Film unbedingt mögen. Weil ich Teil 1 amüsant und frech fand. Ziemlich originell und bissig ebenso. Ist zwar 20 Jahre her, aber ich erinnere Gelächter im Kino, im Nachgang das Zitieren der fiesesten Sprüche von Miranda Priestly, und es war einfach toll, daß es der großen Meryl Streep so locker gelang, bürgerliches Arthouse-Publikum und klassische Popcorn-Tempel-Besucher vereint zu begeistern. Sie tat in Ausübung ihrer großen Kunst eben genau das, was Kino einfach können muß.

Der zweite Teil der Modebusiness-Satire jedoch kann insgesamt wenig. Besonders neu ist die Geschichte über allerlei Entwicklungen im (Mode-)Journalismus ja sowieso nicht, doch daß sich schnurstracks pure Langeweile einstellte beim Kinobesuch, das kam dann doch überraschend. Die Stille im Kino übrigens auch. Gut, es gab ein, zwei schlankere Gags, die wurden dann auch tatsächlich von denen mild bekichert, denen Film über gewahr blieb, daß sie dafür ja schließlich auch bezahlt hatten.

Mein Herz schlägt bekanntermaßen auch für reines Unterhaltungskino, und pure Unterhaltung hatte ich mir von der Fortsetzung versprochen. Indes fühlte ich mich so gar nicht unterhalten, dafür eben derart schwer gelangweilt, daß ich Gelegenheit hatte, auf Dinge zu achten, die ich ansonsten eher durchwinken würde. Es gab einige schmerzliche Anschlußfehler, dazu amateurhafte Gegenschuß-Patzer, denn noch nicht einmal den reibungslosen Einsatz vom mittlerweile unverzichtbaren Product Placement hatten die Macher drauf. Dazu wurden die kammerspielartigen Büroaufnahmen rabiat mit Außenszenen verschnitten, ständig huschten die Figuren hektisch durchs Bild, und über all dem wurde eine Musiksoße gekleistert, daß man sich insgesamt Augen und Ohren rieb. Der Film geriet lustlos bis schlampig. Und ziemlich witzfrei, denn alle darin nehmen sich und ihr Business derart bierernst, daß man fast das Gefühl bekam, es ginge tatsächlich um alles!

Es bleibt außerdem ein Rätsel, warum man ausgerechnet einen gar nicht so knappen Gastauftritt der wunderbaren Sydney Sweeney im Schneideraum verschwinden ließ, dafür aber eine irgendwie zusammenhangslose Gesangsdarbietung von Lady Gaga implementierte. Darüber hinaus gibt es in dem Werk kurioserweise kaum stilprägende Mode zu sehen, man hatte der Fortsetzung so ziemlich jeden Glamour ausgebürstet! Dafür hielt dann Heidi Klum für ein Sekündchen ihren Kopf ins Bild ...

Erweckendere Erlebnisse im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 06.05.2026 ] das ungesagte thematisiert am 8.5. wieder die kinobar

  • Ticker

[ 05.05.2026 ] nürnberg widmet sich das cineplex am 7.5. in der of

zu girls don’t cry bietet die passage am 7.5. ein expertengespräch

  • Ticker

[ 04.05.2026 ] der astronaut ist am 6.5. im regina weiterhin in der of am start

das regina ruft am 6.5. zur preview von mortal kombat II

zur nürnberg-premiere ist darsteller andreas pietschmann am 6.5. in der passage zu gast

bei einer shockbuster preview läuft am 6.5. im cineplex whistle

  • Ticker

[ 03.05.2026 ] das drama entfaltet sich am 5.5. im regina weiterhin als of

mit einführung und gespräch widmet sich die passage am 5.5. now & then

wise women begleiten am 5.5. previews in passage (hier wird die regisseurin erwartet) und schauburg

am 5.5. gibt’s beim best of cinema in cineplex und regina (hier auch als of) die drei tage des condor

billie eilish – hit me hard and soft: the tour bekommt am 5.5. in cineplex und regina einen vorstart

  • Ticker

[ 02.05.2026 ] das regina präsentiert der teufel trägt prada 2 am 4.5. in der of

am 4.5. koppelt das luru archive wolfsblut + verdammt zu leben – verdammt zu sterben

  • Ticker

[ 01.05.2026 ] am 3.5. erwächst der wunderweltenbaum im regina als of

father mother sister brother begleitet am 3.5. der sonntagsfilm um 5 des regina

die passage holt the north drift mit einer einführung am 3.5. auf die leinwand zurück

zum start ihrer neuen reihe „sunday séance“ offeriert die passage am 3.5. carpenters ikonischen klassiker das ding aus einer anderen welt inklusive einer einführung

  • Ticker

[ 30.04.2026 ] das open air kino in der spinnerei kann nicht, wie angekündigt, am 2.5. mit extrawurst die sommerkinosaison starten, die vorstellung entfällt

  • News

Michael, der Große

[ 30.04.2026 ] Nein, das Biopic MICHAEL ist gewiß kein rundum perfekter Film, aber er ist als Film über einen der größten, ach was, über den größten Musiker aller Zeiten in jedem Fall ein perfekt passender Film, nämlich einer, der mitreißt, der mitfühlen läßt, der in Bauch und Beine fährt, der das Herz zum wilden Pochen bringt und der einen auf durchaus auch melancholisch stimmende Erinnerungsreise schickt. Kurzum: ein wunderbarer Film fürs breite Publikum! Für Fans sowieso – und genau darüber rümpft so manch’ zu strenger Kritiker das empfindsame Näschen. Oder wie es der Branchendienst „Spot“ schreibt: „Das Feuilleton schäumt, das Publikum tanzt.“ Und damit einmal mehr daran erinnert, für eigentlich Filme eigentlich gemacht werden. Gut so!

Keine Frage, der Film ist auch teils naiv erzählt, paßt damit aber zu seinem nicht erwachsen werden wollenden oder eben seiner verlorenen Kindheit nachjagenden Titelhelden. Daß der Film selbst ein wenig zerrissen und aussparend ist, fällt außerdem nicht ins Gewicht und liegt gewiß auch an schwierigen Familien- und Rechteverhältnissen bei den Jacksons. Ich bin mir sicher, daß auch Neid, Aggression und Zwietracht, die Jacksons Vater Joseph Jahrzehnte lang ins Familiengetriebe streute, hier ihr Nachwirken zeigen.

Nun ist MICHAEL verdientermaßen weltweit ein waschechter Kinohit geworden (gut, Deutschland hängt wie aktuell bei allem mal wieder hinterher, hier hat man am Wochenende lieber „angegrillt“ oder Wale befreit), und er ist mindestens das, was der Ausnahmekünstler selbst auch war – identitätsstiftend und generationsbindend. Man schaue sich nur mal im Kinosaal um, da sitzen Jungverliebte und Junggebliebene, Teenager und deren Eltern, Enkel und deren Großeltern gemeinsam im Dunkel. Und in den USA sprangen am Startwochenende begeisterte Zuschauer auf die Bühne und performten Jacksons ikonische Tanzschritte. Durch die extreme Hit-Folge aus dessen unfaßbarer Karriere, aber auch durch ihn selbst als musikalisches, tänzerisches, modisches und videofilmisches Gesamtkunstwerk wird im Film einmal mehr deutlich, daß es einen wie Jackson wohl nie wieder geben wird.

Und auch wenn der Film bereits 1988 und damit gewissermaßen im Zenit von Jacksons Solokarriere endet, kann man bereits erkennen, wie ein Mensch auch medial zerstört wird, wie Einsamkeit, Feindseligkeiten und sicher auch reichlich mißverstandene Extravaganzen diese einzigartige Person kaputt machen werden. Natürlich haben wir beim Filmschauen bereits das Wissen um das zu frühe Ableben des Superstars, aber man wäre wohl tatsächlich überrascht, wenn einem hochenergetischen und in aller Öffentlichkeit derart heftigst attackierten Menschen wie Jackson ein wirklich langes Leben vergönnt gewesen wäre. Das schwingt im Subtext dieses berührenden Kinoereignisses schon mit.

MICHAEL ist gelebte Pophistorie, bei den Konzertszenen flimmern gottlob noch keine blöden Mobiltelefone auf, die Leute kamen, um ihren Star zu sehen und zu feiern und sich nicht narzißtisch immerzu nur ihrer selbst zu versichern. Jacksons Auftritte waren einfach genialisch, und sein musikalisches Vermächtnis bleibt wohl auf ewig unerreicht. Prince ist tot, Whitney Houston ebenso, auch George Michael lebt leider nicht mehr, und aus dieser Liga wäre noch Madonna zu nennen, die lebt zwar noch, ist musikalisch aber mittlerweile ohne Relevanz und aktuell ohnehin eher in der Senioren-Gymnastik aktiv. Und popgeschichtlich betrachtet nehmen sich aktuelle Mega-Stars wie die blasse Taylor Swift, die moralische Billie Eilish, der 80ies-Epigone The Weeknd und die zwar begabte, aber zu verkrampft auf schräg getrimmte Lady Gaga allenfalls als wirtschaftlich interessante, darüber hinaus aber als Musiker ohne jeden echten musikgeschichtlichen Nachhall aus. Auch das macht MICHAEL noch einmal sehr deutlich.

Allen, die sich für den ungekrönten König des Pop und eben nicht für die sensationsheischende Gerüchteküche interessieren, die einen künstlerischen Solitär erinnern oder ihm erstmals begegnen wollen, die ein wenig in Nostalgie verfallen oder frühere Generationen besser verstehen wollen, die einfach ein tolles und mitreißendes Kinoerlebnis erfahren wollen – all jenen sei MICHAEL unbedingt empfohlen.

Viel Spaß im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 29.04.2026 ] eine preview von nürnberg ist am 1.5. in der passage am start

  • Ticker

[ 28.04.2026 ] bei freiem eintritt bittet das luru am 30.4. zu „sagte mal ein großer dichter – ostrocklesung mit ralf & micha“

in der kinowoche ab 30.4. spielt das cineplex der teufel trägt prada 2 mehrfach in der of und als ukrainische fassung

zur gavagai-premiere begrüßt die passage am 30.4. regisseur ulrich köhler

  • Ticker

[ 27.04.2026 ] in anwesenheit des regisseurs weiß der passage-queerBlick am 29.4.: denn dieses leben lebst nur du

a serious man ist am 29.4. inklusive einer einführung nochmals in der passage zu sehen

der regisseur stellt am 29.4. in der passage babystar vor

cineplex und regina bitten am 29.4. zu previews von der teufel trägt prada 2

das kinokränzchen des cineplex serviert am 29.4. eine extrawurst

  • Ticker

[ 26.04.2026 ] das drama entfaltet sich am 28.4. im regina erneut als of

animefans interessieren sich am 28.4. für meine wiedergeburt als schleim in einer anderen welt – der film: die tränen des azurblauen meeres in cineplex und regina

  • Ticker

[ 25.04.2026 ] zu rose begrüßt die passage am 27.4. regisseur markus schleinzer und die hauptdarstellerinnen sandra hüller & caro braun

am 27.4. koppelt das luru archive scarletto – schloß des blutes + das monster von schloß morley

zu los sueños que compartimos begrüßt die kinobar am 27.4. die regisseurin und aktivisten aus lützerath

  • Ticker

[ 24.04.2026 ] wir erben koppelt die passage am 26.4. mit einem filmgespräch

das cineplex offeriert michael am 26.4. nochmals in ukrainischer fassung

zum konzert „kirsten singt knef“ bittet das luru auf spendenbasis am 26.4., anschließend geht es regulär mit ich will alles. hildegard knef weiter

am 26.+27.4. offeriert das regina michael in der of

das flüstern der wälder raunt am 26.4. durch den sonntagsfilm um 5 im regina

der frosch und das wasser präsentiert am 26.4. eine passage-preview

in die sonne schauen kann man am 26.4. nochmals in der passage

tom und jerry – der verlorene kompaß erfreut am 26.4. familien bei einer preview im cineplex

am 26.4. wächst bei preview in cineplex und regina der wunderweltenbaum

lesvia zeigt die kinobar erneut am 26.04.

  • Ticker

[ 23.04.2026 ] nu, mam! bietet das cineplex am 25.+26.4. wieder im ukrainischen omeu

der astronaut ist am 25.4. im regina weiterhin in der of am start

  • News

Zum Mai-PLAYER

[ 23.04.2026 ] Sie mögen britisches Kino und haben schon viel vom Filmpreis-Abräumer VERFLUCHT NORMAL gehört und freuen sich daher auf den neuesten Film von Kirk Jones, dem Regisseur des Klassikers LANG LEBE NED DEVINE? Sie schätzen starke Dokumentarfilme und erwarten daher die berührenden Filme THE COWBOY und GIRLS DON’T CRY mit Vorfreude? Als Fan von Sandra Hüller ist deren neuester, auf der zurückliegenden Berlinale prämierter Film ROSE im Prinzip Pflichtprogramm?
Da Sie emotionale Dramen im Kino schätzen, sind Sie bereits neugierig auf VIVALDI UND ICH und NACHBEBEN? Als Anhänger guten deutschen Kinos fiebern Sie bereits dem Start des starbesetzten Films DER VERLORENE MANN entgegen? Das feinsensorische Kino des Franzosen Jean-Pierre Améris hat es Ihnen angetan, und daher sind Sie schon gespannt auf dessen neuesten Film TICKET INS LEBEN? Und wenn Sie sonst noch wissen wollen, was alles in den kommenden fünf Wochen in den Leipziger Kinos geboten wird, dann sollten Sie sich den Mai-PLAYER schnappen, der ab Montag wieder überall dort ausliegt, wo es schön ist ...

Tolle Filmerlebnisse im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

  • Ticker

[ 22.04.2026 ] als ukrainische fassung ist am 24.4. im cineplex michael zu erleben

als of läuft am 24.4. im regina erneut kill bill: the whole bloody affair

im cineplex gruselt am 24.4. wieder eine horror-sneak

  • Ticker

[ 21.04.2026 ] in der kinowoche ab 23.4. spielt das cineplex michael mehrfach in der of

die passage holt am 23.4. zum unesco-welttag des buches der fremde auf die leinwand zurück

  • Ticker

[ 20.04.2026 ] psycho + psycho II koppelt am 22.4. das horror-doppel mit donis im luru

am 22.4. schwebt der astronaut immer noch in der of durchs regina

michael bekommt am 22.4. in cineplex, passage und regina einen vorstart

zur premiere von die reichste frau der welt begrüßt die passage am 22.4. regisseur thierry klifa und darsteller raphaël personnaz

„one ok rock detox japan tour 2025 in cinemas“ gibt’s am 22.4. im cineplex

der protagonist von ja, andrei iwanowitsch ist am 22.4. bei freiem eintritt in der kinobar zu gast

  • Ticker

[ 19.04.2026 ] auf spendenbasis gewährt das luru am 21.4. eintritt zu simona

das drama entfaltet sich am 21.4. im regina erneut als of

inklusive eines sektempfangs erklingt am 21.4. im cineplex „die zauberflöte“ aus der royal opera

  • Ticker

[ 18.04.2026 ] am 20.4. bittet das luru archive zum doppel aus die fahrten des odysseus + der koloß von rhodos

das cineplex offeriert kapodistrias – der gouverneur nochmals am 20.4.

im regina verbreitet the mummy am 20.4. in der of angst und schrecken

am 20.4. besucht der protagonist von ja, andrei iwanowitsch die passage

  • Ticker

[ 17.04.2026 ] zum „3k – kooles-kidz-kino“ lädt das cineplex wieder am 19.4.

als of läuft am 19.4. im regina kill bill: the whole bloody affair

am 19.4. hat der sonntagsfilm um 5 des regina no other choice

zum klassentreffen bittet am 19.4. eine passage-preview

nicholas müller (jupiter jones) live präsentiert das cineplex am 19.4.

als ukrainisches omeu heißt es am 19.4. im cineplex nu, mam!

  • Ticker

[ 16.04.2026 ] das regina bietet für immer ein teil von dir am 18.4. als strick-kino

fans der band erleben am 18.4. im cineplex wieder das „bts world tour ‚arirang‘ in goyang: live viewing“

am 18.4. besucht der regisseur von der zweite blick die kinobar

  • News

Ruhe bewahren

[ 16.04.2026 ] Es ist knapp zwei Monate her, daß sich Paramount in der Übernahmeschlacht um das Filmstudio Warner gegen den Streaming-Giganten Netflix durchgesetzt hat. Paramount hat das pekuniär bessere Angebot gemacht, wer letztlich der bessere Käufer hinsichtlich eines Festhaltens am originären Kinogeschäft ist, wird sich zeigen. Klar ist jedoch, daß Netflix bisher eben nicht als lupenreiner Verfechter einer nennenswerten Kinoauswertung seiner Filme aufgefallen wäre.

Acht Wochen später wachte in diesen Tagen plötzlich eine Tausendschaft unterschreibungswilliger Künstler auf, um genau gegen jene Übernahme zu protestieren. Guten Morgen! Zu den Stars mit Sorgenstirn gehört auch Sandra Hüller, die gerade einen Lauf hat und dabei ist, auch im Hollywood-Kosmos Fuß zu fassen. Beklagt wird eben von ihr und Kollegen, daß mit dem Zusammenschluß zweier Studios die Vielfalt schwinden und überhaupt die Möglichkeiten zur Arbeit geschmälert würden. An derartige Bekümmerung beim Zusammenschluß von Disney und 20th Century Fox vor genau sieben Jahren kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern, und wahr ist auch, daß Disney seitdem weiterhin die ganze Bandbreite des Filmschaffens aus gesetzten Blockbustern und anspruchsvollerem Kino angeboten hat. Natürlich kann man solcher geballten Marktmacht immer kritisch gegenüberstehen, aber wütend ins Protesthorn zu schnauben, wenn die Messen an sich schon gesungen sind, mutet mindestens seltsam an.

Wie auch immer man solche Einverleibungen unter großen Studios finden mag, ich denke in dem konkreten Fall, daß es einem ums Kino und die Filmkunst auch unter neuen Eigentumsverhältnissen nicht wirklich bange sein muß. Warner hat mit einem vielfältigen internationalen und lokalen Programm gerade in der letzten Zeit sehr viel Geld verdient, mehr als Paramount im Vergleich, und zudem wurde gerade bei Warner mit „Clockwork“ noch ein eigenes Label für anspruchsvolle Filme gegründet. Es scheint also, daß sich erst einmal nichts zum Schlimmen wenden wird, weder fürs filmische Angebot noch für die Künstler. Wer so viel Geld wie Paramount und deren Investoren für einen Konkurrenten ausgibt, der will und muß auch unbedingt wieder Geld verdienen, im klügsten Fall eben mit erfolgreichen Filmen. Und um erfolgreich zu sein, braucht es auch die Erkenntnis einer breiteren Aufstellung ergo eines vielfältigen Programms.

Letztlich sind das also völlig normale Geschäftsereignisse, die im Kapitalismus passieren. Also genau in der Gesellschaftsform, die Hüller & Co gut ernährt, und die ihnen die Möglichkeit gibt, frei zu arbeiten und uneingeschränkt ihrer Kunstform nachzugehen. Was also bitteschön wollen sie denn konkret? Verhindern, daß in der freien Marktwirtschaft Firmen ihre Besitzer wechseln? Putzig ... Und sollten sie eine bessere Gesellschaftsform haben – na klar, her damit. Wenn nicht, wären Dankbarkeit und Demut, in einer der schönsten Branchen zu arbeiten, angemessener, was nicht bedeutet, ohne Meinung zu sein. Nur eben irgendwie überlegter oder zumindest früher ...

Gutes Kino uns allen wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 15.04.2026 ] am 17.4. zeigt das luru mein onkel lubo

kill bill: the whole bloody affair entfaltet sich am 17.+18.4. bei wiederaufführungen im cineplex

  • Ticker

[ 14.04.2026 ] kapodistrias – der gouverneur wird am 16.+17.4. im cineplex begleitet

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