• Kinotipp der Woche

Der Fremde

Drama, Thriller, Literaturverfilmung | F 2025 | Regie: François Ozon

Ozon verfilmt sehr adäquat Camus.

Kino in Leipzig: Aktuelle News und Tipps zum Kinoprogramm

  • Ticker

[ 04.01.2026 ] john wick geht am 6.1. beim best of cinema in cineplex und regina auf rachefeldzug

  • Ticker

[ 02.01.2026 ] erneut ist avatar: fire and ash am 4.1. im regina als of zu erleben

den defa-klassiker das singende, klingende bäumchen offeriert die schauburg am 4.1.

am 4.1. heißt der sonntagsfilm um 5 im regina die my love

am 4.1. zeigt die passage eine sonntagsmatinee-preview von astrid lindgren – die menschheit hat den verstand verloren

cineplex, kinobar, passage, regina und schauburg erfreuen familien am 4.1. mit previews von checker tobi 3 – die heimliche herrscherin der erde

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Adieu BB und Salut 2026

[ 01.01.2026 ] Was ich mir mindestens für 2026 wünsche, ist, daß die ewigen Moralmeiereien aufhören. Noch nicht einmal in der Stunde des Todes ist man beispielsweise vor der völlig überzogenen „Räääächts“-Blökerei so mancher Journalistenkollegen sicher, was gerade wieder im Ableben des einstigen Superstars Brigitte Bardot erlebbar war. Bardot war eine Querdenkerin im besten Wortsinne, ein eigensinniger Mensch, keiner dieser gefallsüchtigen Mitläufer, die außerhalb des Pflasters von Saint-Tropez keinen geraden Schritt hinkriegen. Daß sie zum Mainstream häufig konträre Ansichten hatte und diese auch äußerte, mochte nicht allen gefallen, hinsichtlich manch’ aktueller gesellschaftlicher Probleme muß man ihr aber geradezu prophetische Fähigkeiten nachsagen. Bardots private Sympathie für die rechtskonservative Marine Le Pen jedoch als Gleichschritt mit der „rechtsradikalen“ Politikerin auszulegen, wie es die BILD-Zeitung raushaute, ist aus dem gleichen blödsinnigen Holz, wonach eben diese Kollegen einst aus Giorgia Meloni eine „Postfaschistin“ machen wollten.

Naturgemäß sprangen nicht wenige und wie immer die üblichen Verdächtigen unter den Haltungsjournalisten von SZ, FAZ, ARD und ZDF auf die Masche des posthumen Nachtretens auf. All diesen selbstgerechten Edelfedern sei der BB-Nachruf des Philosophen und und „Cicero“-Autors Alexander Grau empfohlen. Könnt ihr was lernen, Pietät mindestens! Und überhaupt: Es steht uns Kritikern vor allem zu, Werk und Leistung von Künstlern zu bewerten, auf deren private Geisteshaltungen pfeife ich eher, denn, wenn man jeden Filmstar auf hundertprozentige Integrität abklopft oder deren persönliche Werte mit den eigenen vergleicht, da bleibt womöglich nicht viel übrig ... Wäre mir tatsächlich um die Liebe zum Kino zu schade!

Was ich an Bardot sehr mochte, war ihre Unangepaßtheit, denn genau die fand sich auch in ihrer Kunst wieder, und vielleicht war BB nicht die größte Schauspielerin aller Zeiten, eine gute und nachwirkende war sie mindestens. Tauchte sie im Bild auf, glänzte jeder Film, selbst die zahlreichen mittelmäßigen wurden akzeptabel. Mit ihr starb eine der letzten weltweit erfolgreichen Filmschauspielerinnen, für die Menschen vor den Kinos Schlangen bildeten, da darf man einfach still und anerkennend gedenken und nicht reflexartig die Moralkeule schwingen.

Allen filmverliebten PLAYER-Lesern und unseren treuen Kino- und Verleihpartnern einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 30.12.2025 ] in der kinowoche ab 1.1. ist avatar: fire and ash im cineplex unverändert mehrfach in ukrainischer fassung zu sehen

eine dust bunny-preview läuft am 1.1. in der schauburg

am 1.1. lernen wir bei passage-previews madame kika kennen und treffen father mother sister brother

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PLAYER Gewinnspiel vom 01.01.2026 bis 07.01.2026

Auch in dieser Woche gibt es etwas zu gewinnen:

In dieser Woche veröffentlicht DCM den pelzigen Horrorfilm GOOD BOY fürs Heimkino. Wir verlosen gemeinsam zwei DVDs und eine Blu-ray.

Zum Gewinnspiel »

Letzte Woche fragten wir nach dem Namen des Autors, der einst die Buchvorlage für DER MEDICUS schrieb. Richtig war NOAH GORDON.

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Filmstart am 01.01.2026

  • Rezension

Bon Voyage

Roadmovie, Tragikomödie | F 2025 | Regie: Enya Baroux

Roadtrip zur Wiederannäherung.

  • Rezension
  • Kinotipp der Woche

Der Fremde

Drama, Thriller, Literaturverfilmung | F 2025 | Regie: François Ozon

Ozon verfilmt sehr adäquat Camus.

  • Rezension

Holy Meat

Schräg, Komödie | D 2025 | Regie: Alison Kuhn

Deutsches Kino, heute mal wild!

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  • Ticker

[ 29.12.2025 ] traditionell reicht die passage am 31.12. zu die feuerzangenbowle glühwein und naschwerk

das traditionelle silvesterkonzert der berliner philharmoniker erklingt am 31.12. im cineplex

am 31.12. läuft wicked: teil 2 im regina wieder als of

am 31.12. spielt die kinobar rental family als preview

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[ 27.12.2025 ] das regina bietet der medicus 2 am 29.12. als of

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[ 26.12.2025 ] am 28.12. knackt die passage nochmals drei haselnüsse für aschenbrödel

eine monströse anaconda zischelt am 28.12. in der of durchs regina

am 28.12. heißt der sonntagsfilm um 5 des regina dann passiert das leben

  • Ticker

[ 25.12.2025 ] „#runseokjin_ep.tour the movie“ interessiert am 27.12. k-pop-fans im cineplex

wicked: teil 2 hat das am 27.12. regina erneut als of im programm

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Letzte Vorhänge

[ 25.12.2025 ] Das letzte Kinowochenende des Jahres 2025 steht an, traditionell werden die Kinos kurz nach Weihnachten gestürmt, oft als Flucht aus Zimt- und Bratenduft geschwängerten und überheizten Wohnstuben, meist aber auch aus purer Liebe zum Kino, was gut so ist! In diesem Jahr wird der Löwenanteil der Besucher sich für einen zweiten Aufguß in Form von AVATAR: FIRE AND ASH entscheiden, aber auch DER MEDICUS 2 hat gute Chancen auf ein größeres Publikum, und unbedingt entdeckt werden sollten auch die beiden potentiellen Arthouse-Hits DIE JÜNGSTE TOCHTER und THERAPIE FÜR WIKINGER. Letzterer allein schon wegen Mads Mikkelsens wiederholt bewiesenen frisurtechnischen Wagemuts ...

Es war wirklich kein schlechtes Kinojahr, ein überragendes sicher auch nicht, und auch wenn die persönliche Favoritenliste in diesem Jahr erstaunlich lang sein mag, schmerzen im Rückblick noch immer einige unverdiente Box-Office-Fehltritte. Daß sich im Prinzip niemand für den großartigen Darren Aronofsky CAUGHT STEALING interessierte, tat weh, gleiches gilt für den im Deutschen saublöd betitelten und darin eher an Belmondo-Komödien der 70er-/80er-Jahre erinnernden Film DER HOCHSTAPLER vom Arthouse-Liebling Derek Cianfrance, beide Filme im übrigen topbesetzt. Unter Ausschluß der Öffentlichkeit fand leider auch mein persönlicher Herzensstürmer des Jahres statt – die dem echten Leben nacherzählte Geschichte MIT LIEBE UND CHANSONS.

Aus deutscher Sicht hätte auch der Filmpreisabräumer SEPTEMBER 5 ein größeres Publikum verdient, ärgerlich war, wie der Major Warner mit JUROR #2, dem hervorragenden und vielleicht letzten Film von Clint Eastwood, umging. Immerhin jubelten Presse und Festivals bei SIRÂT, das (deutsche) Publikum applaudierte wesentlich stiller, aber da werden die Globes und OSCARS noch einmal den Film ins verdiente Scheinwerferlicht rücken.

Apropos OSCARS – da mußte man zu Jahresbeginn schmerzverzerrt einem vor allem auch medial gesteuerten Fehltritt beiwohnen. Natürlich hat auch Karla Sofía Gascón, Hauptdarstellerin von EMILIA PERÉZ, durch teils undifferenzierte, aber eben privat und nicht als Künstlerin getätigte Äußerungen ihren Anteil am Fiasko, letztlich aber rutschte ihr der sicher geglaubte Goldjunge durch die gut manikürten Finger, weil ein links-aggressiver Mob mit prallgefüllten Jutebeuteln voller moralischer Überheblichkeit sich an Jahre alten Social-Media-Posts abarbeitete. Ärgerlich und dumm in jedem Fall, der 2024er-Film indes wird noch über viele Kinojahre unbeschadet strahlen ...

Einen wunderbaren Jahresausklang im Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 24.12.2025 ] am 26.12. wünscht eine preview in der passage bon voyage

erneut ist avatar: fire and ash am 26.12. im regina als of zu erleben

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[ 23.12.2025 ] in der kinowoche ab 25.12. ist avatar: fire and ash im cineplex wieder mehrfach als of und in ukrainischer fassung zu sehen

der fremde wird am 25.12. bei einer passage-preview begleitet

  • Ticker

[ 22.12.2025 ] am 24.12. spielt das cineplex avatar: fire and ash als ukrainische fassung

am 24.12. knackt die passage drei haselnüsse für aschenbrödel

am 24.12. lockt in der kinobar ein kurzfilmüberraschungsspeziel für die kleinen, wohingegen der weihnachtsmann mit geschenken die passage und für ein buntes programm die schauburg besucht

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[ 21.12.2025 ] erneut ist avatar: fire and ash am 23.12. im cineplex als of zu erleben

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[ 20.12.2025 ] der regisseur von zwei staatsanwälte stellt seinen film am 22.12. in der passage vor

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[ 19.12.2025 ] den weihnachtskult drei haselnüsse für aschenbrödel holt die schauburg am 21.12. mit glühwein zur kinokarte auf die leinwand zurück

von der opéra de paris gibt’s am 21.12. in der schauburg nochmals „der nußknacker“

der sonntagsfilm um 5 des regina heißt am 21.12. the change

ein kurzfilmprogramm zur längsten nacht des jahres offeriert die kinobar fast schon traditionell am 21.12.

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[ 18.12.2025 ] das cineplex offeriert zoomania 2 am 20.+21.12. wieder als ukrainische fassung

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Stille Kinonächte

[ 18.12.2025 ] Keine Frage, es war mindestens sympathisch und in jedem Fall voller Anstand und Ehrgefühl, Wolfgang Beckers leider letzten Film an dessen ersten Todestag in die Kinos zu bringen. Unternehmerisch war es in jedem Fall ein Wagnis, bleibt es auch noch, bis hoffentlich über die Weihnachtstage an den Kinokassen auch für DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE mehr Gas gegeben wird, denn der Einstieg am vergangenen Wochenende war, vorweihnachtlich typisch, maximal solide, eher doch noch ein bißchen schwach auf der Brust, es waren quasi zu stille Kinonächte. Was sehr schade ist, denn der Film verdient definitiv ein größeres Publikum. Letzteres ist auch SORRY, BABY zu wünschen, der sich mutig in der fürs Kinogeschäft wirklich nicht so einfachen Vorweihnachtszeit in die Schlacht gegen den neuen AVATAR-Aufguß begibt.

Eine schöne Weihnachtszeit, unbedingt auch im Kino, wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 16.12.2025 ] das cineplex hat avatar: fire and ash am 18.12. als of zu bieten

am 18.12. fordert das luru: stirb langsam

in der kinowoche ab 18.12. ist avatar: fire and ash im regina mehrfach als of zu sehen

am 18.12. holt die passage seefeuer auf die leinwand zurück

spongeBob schwammkopf: piraten ahoi! macht in der kinowoche ab 18.12. mehrfach bei previews in cineplex, passage und regina familien spaß

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[ 15.12.2025 ] avatar: fire and ash vollzieht am 17.12. in cineplex und regina jeweils auch als of einen vorstart

beim queerBlick der passage am 17.12. ist night stage zu sehen

beim kinokränzchen des cineplex am 17.12. läuft loyal friend

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[ 14.12.2025 ] bei eintritt auf spendenbasis bittet das luru am 16.12. zu die fotografin

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[ 13.12.2025 ] am 15.12. spritzt im regina blut bei silent night, deadly night in der of

am 15.12. gibt das luru archive ein doppel aus poltergeist + creepshow her

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[ 12.12.2025 ] im regina ist am 14.12. erneut „the cure: the show of a lost world“ am start

von der opéra de paris gibt’s am 14.12. in der schauburg „der nußknacker“

am 14.12. heißt der sonntagsfilm um 5 des regina leibniz – chronik eines verschollenen bildes

zu tatsächlich ... liebe reicht die passage am 14.12. glühwein zur kinokarte

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[ 11.12.2025 ] am 13.+14.12. präsentiert das cineplex zoomania 2 wieder als ukrainische fassung

am 13.+14.12. läuft wicked: teil 2 im regina als of

die regisseurin von invisible people stellt ihren film am 13.12. in der kinobar vor

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Grüner wird’s nicht ...

[ 11.12.2025 ] war mal der Titel eines wirklich hinreißenden Films. Und dann wiederum gibt es aktuell einen Film in den Kinos, der im Wortsinne filzgrün ist. Nach kürzester Laufzeit ist die Marschrichtung klar, weil das gezielte Ansinnen der Dokumentation sich nicht verleugnen läßt, tatsächlich alle Karten auf dem Tisch liegen, der Film aus sich heraus wohl nichts anderes werden sollte als ein lupenreines Machwerk, ein reichlich seltsamer Freundschaftsdienst, eine Untermauerung Ideologie gesteuerten Irrsinns. Die Rede kann natürlich nur vom Robert-Habeck-Film JETZT. WOHIN. sein, allein die verkrampft-vergeistigte Interpunktion im Filmtitel spricht Bände.

Viel wurde schon über den Film generell und nun über dessen Herausbringung geschimpft – über die Plumpheit des Streifens, über das unentwegte Kitzeln einer sehr schlichten Eitelkeit außerdem, über das Vertiefen von gesellschaftlicher Spaltung, die Lars Jessens reichlich banaler Kumpel-Film in der Tat betreibt, aber man empörte sich eben auch über Vetternwirtschaft und Steuergeldverschwendung, da der Film nicht zu knappe finanzielle Unterstützung aus der öffentlichen Filmförderung erhielt, welcher ganz zufällig auch noch die Lebensgefährtin des Produzenten vorsitzt. Gerade über den Fördersegen mußte ich aber tatsächlich schmunzeln, sind die paar Hundertausende an Fördergeld für das Schaumschlägerporträt doch nun wirklich Peanuts im Vergleich zu Habecks transformationsbesoffener und ungesühnter Schneise der Wohlstandszerstörung, als er noch politisch aktiv Steuermilliarden für grüne Kindskopfphantasien verbrennen durfte.

Und zum Anliegen des Filmemachers Jessen selbst: Ihm war von Beginn an klar, daß er einen ausgrenzenden Schlagseitenfilm machen würde, beim Interview mit dem Branchendienst „Spot“ zitierte er den Kollegen unumwunden Folgendes in die Kladde: „Der Film richtet sich an Leute, die sich für die dringenden Themen unserer Zeit interessieren, und dabei auf demokratischen Füßen stehen. Ich glaube nicht, daß ich mit dem Film jemanden überzeugen kann, der sich entschieden hat, eine rechtsradikale Partei zu wählen. Aber es ist ein Angebot an alle Menschen, die sich vorstellen können, eine demokratische Partei zu wählen. Letztendlich geht es in diesem ganzen Diskurs darum, was eine Demokratie überhaupt ist.“

Das Demokratieverständnis eines Lars Jessen, den ich als Filmemacher generell schätze, der aber wohl doch einfach zu gern unter Gleichen bleibt, hat also in jedem Fall noch reichlich Luft nach allen Seiten ...

Eine tolle Zeit mit richtig gutem Kino wünscht
[ Michael Eckhardt ]

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[ 10.12.2025 ] das rcineplex spielt five nights at freddy’s 2 am 12.12. erneut als of

zur premiere von im rosengarten erwartet die passage am 12.12. hauptdarstellerin, regisseur und produzent

  • Ticker

[ 09.12.2025 ] in der kinowoche ab 11.12. macht der weihnachtsexpreß wieder mehrfach halt im cineplex

„the cure: the show of a lost world“ erleben fans am 11.12. im regina

am 11.12. holt die kinobar lady bird auf die leinwand zurück

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